Mit einem Bug Bounty Programm will nextCloud die Sicherheit weiter stärken. In unserem Artikel Zukunft von ownCloud und nextCloud haben wir geschrieben, dass nextCloud eine Abspaltung von ownCloud ist – der Open-Source-Cloud-Software, mit der wir auch bei Wolkesicher arbeiten. nextCloud hat dabei die für die Softwareentwicklung im wesentlichen treibenden Köpfe hinter ownCloud gleich mitgenommen. nextCloud hat also das Zeug, der nächste große Wurf zu werden.

nextCloud hat sich zum Ziel gesetzt, die von ownCloud stammenden Software zu optimieren und die sicherheitsrelevante Robustheit gegen Angriffe weiter zu stärken. Den Worten folgen nun Taten, nextCloud hat auf HackerOne ein sogenanntes Bug Bounty Programm aufgesetzt, bei dem Entwickler bis zu $5000 für gelöste Probleme erhalten können. Die ersten $750 wurden bereits ausgezahlt. So hohe Summen werden nur in wenigen Fällen für das Finden und die Behebung von Fehlern in Open-Source-Produkten gezahlt, nextCloud meint es folglich sehr ernst. Die Zusammenarbeit über HackerOne erfolgt über Lukas Reschke, der für die Sicherheitsfeatures bei ownCloud verantwortlich war und auch zu nextCloud gewechselt ist.

Wir sind begeistert von der Dynamik, die nextCloud an den Tag legt. Bereits wenige Wochen nach Bekanntwerden der Gründung gibt es schon eine erste Version der nextCloud. Wir verfolgen die Entwicklung mit großem Interesse und halten Euch über die wichtigsten Ereignisse im Zusammenhang mit Wolkesicher auf dem Laufenden. Die Stärkung des Open-Source-Gedanken und die Ausrichtung auf eine noch höhere Softwarequalität in Punkto Sicherheit ist aus unserer Sicht genau der richtige Weg!